... damit wirklich alles passt

Hier finden Sie einige Anregungen, welche Kenndaten und Stichworte für Ihren neuen Webseiten-Text relevant sein könnten. Mit jeder Information, die Sie Ihrem Texter oder Ihrer Texterin zu Ihrem Unternehmen geben, helfen Sie mit, passende Texte zu erhalten. Dabei muss am Ende nicht alles, was Sie mitteilen, auch im endgültigen Text vorkommen.

12 Fernkurse und E-Learning-Angebote für angehende Autoren

Hand-Tastatur-bildText: Livia Grupp, Bild: Marc Dietrich - Fotolia.com

Kreativ Schreiben: ein Traum für viele Menschen – und ein Thema vieler Ratgeber im Buchhandel. Klar, dass auch die Volkshochschulen Kurse anbieten, ebenso die bekannten Fernstudieninstitute. Neben den meist mehrmonatigen bis Jahres-Kursen eines Fernstudiums gibt es inzwischen aber auch zahlreiche Firmen, die „Kreatives Schreiben“ auf Internetplattformen anbieten. Als E-Learning-Kurse oder Kurzworkshops. Und natürlich gibt es auch Webseiten und Blogs, die das kreative Schreiben ‚kostenlos‘ thematisieren und viele Tipps für angehende Autoren bereithalten.

[caption id="attachment_605" align="alignleft" width="119" caption="Das Wasser ist der Ursprung - an der Alsenzquelle geht's los."]Alsenzquelle - Start des Rundwanderwegs [/caption] Der Themen-Rundwanderweg „Lebenspfad Alsenborn“ entstand in einem Ökumenischen Projekt der Gemeinde Enkenbach-Alsenborn. Mein persönliches Fazit nach einer dreistündigen Wanderung: schön gestaltet, lädt ein zum Sinnieren, Reflektieren und Philosophieren, gut geeignet für Gruppen und für Workshops zum Thema Lebenswege, Biografie und Schicksal. [caption id="attachment_603" align="alignright" width="150" caption="Ein Leben ohne Feste ist wie ein langer Weg ohne Rast ..."]Ein Leben ohne Feste ist wie ein langer Weg ohne Rast ...[/caption] Dazu wurden verschiedene Stationen kunstvoll gestaltet - den Anfang macht die Quelle, das Wasser, weitere Elemente wie Stein, Holz, Wegekreuz machen auf verschiedene Aspekte des Lebenswegs aufmerksam. Eine Station wurde an einer Unfallstelle nahe der Autobahn gestaltet. Der Lebenspfad sucht nicht die Idylle, sondern bietet die Auseinandersetzung mit dem, was Leben bedeuten kann, an. Natürlich ist diese Wanderung auch in weniger als drei Stunden machbar. Das hängt ganz davon ab, wie viel Zeit Sie an den einzelnen Stationen verbringen und ob Sie eine Vesperpause einlegen wollen – wir sind gleich nach der ersten Anstrengung der Einladung zum Thema „Feste“ gefolgt und haben am steinernen Tisch erstmal Kekse, Obst und Getränke ausgepackt ;-)

 Die Fakten:

  • der „Lebenspfad“ in Alsenborn ist 4,5 Kilometer lang,
  • Wanderer folgen dem „Labyrinth“-Symbol
  • Start ist im Ortskern an der Alsenzquelle beim Schwimmbad,
  • der Pfad endet nach einem Rundweg durch Wald und Flur wieder im Ort, an der evangelischen Kirche,
  • ein Höhenunterschied von 95 Metern ist zu überwinden,
  • 12 Stationen sind zum Teil mit vorhandenen Elementen aus der Natur sowie als Kunstwerke mit Begleittexten gestaltet
  • auf Texttafeln gibt es Zitate von weltlichen und religiösen Dichtern, Denkern, Philosophen, die laut Lebenspfad-Flyer „Situationen und Stationen menschlichen Lebens in den Blick nehmen“
[caption id="attachment_611" align="alignright" width="107" caption="Labyrinth mit kunstvollen Holzstelen"]Labyrinth am Waldrand mit kunstvoll geschnitzten Holzstelen[/caption] [caption id="attachment_609" align="alignright" width="110" caption="Wegekreuz und Richtungswechse"]Am Wegekreuz gilt es, sich für eine Richtung zu entscheiden ...[/caption]

Nähere Informationen:

Hier geht’s zur Webseite der Gemeinde Enkenbach-Alsenbach, wo Sie sich einen Flyer herunterladen können und auch Ansprechpartner bzw. Telefonnumern finden. Gruppen können vor Ort auch Führungen in Deutsch und Englisch vereinbaren.

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Die Idee zum "Lebenspfad" hatte ein Gemeindemitglied, nach einem Aufenthalt im Bayrischen Wald und dem Begehen des "Seelensteigs" bei Spiegelau. In dem dortigen, sich selbst überlassenen Naturwald können geneigte Wanderer der Natur beim Wachsen, Leben und Vergehen zuschaun und dabei ihre Seele baumeln lassen.

Meine eigene Stimme entdeckte ich im Studium. Ich dachte, ich hätte längst den Dreh heraus, wie man Seminararbeiten schreibt. Dabei rekapitulierte ich nur, was die Sekundärliteratur hergab; frei nach Karl Valentin: Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von mir.

Mit einer Hausarbeit in Anglistik verabschiedete ich mich von diesem Geschwafel. Ich setzte das kleine Wörtchen „ich“ ein, um meine persönliche Meinung zu äußern, und verbannte das unpersönliche „man“ und ähnlich wirkende Passivkonstruktionen. Mein Mut wurde belohnt.

Love what you do - kleines BildTu, was Du liebst. Und liebe, was Du tust. Dieser Satz kam mir neulich in den Sinn, als ich drauf und dran war, ein Bild "tot" zu malen. Gut, es mag eine Binsenweisheit sein. Aber es sind oft die einfachen Prinzipien, die im Alltag vergessen werden. Dass uns die Dinge leichter von der Hand gehen, die wir lieben, ist logisch. Und wie funktioniert der Umkehrschluss? Kann ich einfach alles lieben, was ich sowieso tu und auch tun muss?

Hobbys sind Arbeiten, die wir lieben - oder?

Ich male zum Beispiel sehr gerne. Es ist eins meiner Hobbys, also etwas, was ich nicht tun muss, sondern liebe. Kürzlich nahm ich mir vor, ein paar Bilder für mein Büro zu malen. Ich hatte eine genaue Vorstellung davon, wie die Bilder aussehen und wirken sollten - mit viel Grün und Weiß, einfach und klar. Dabei war mir bewusst, dass sich gerade das Einfache gar nicht so einfach malen lässt.  Ich griff zum Pinsel, zu Acrylfarben und begann mit sehr viel Lust, die Leinwand zu bepinseln. Und es gelang. Kurze Zeit später hatte ich ein Bild, in etwa so, wie ich es wollte. Es hängt bereits im Büro. Nun machte ich mich an ein weiteres Bild. Und dabei hatte ich Schwierigkeiten. Ich malte und malte, mischte mehr Farben hinzu, auch etwas Rot und Blau. Die Einfachheit war verschwunden. Unzufriedenheit machte sich breit. Ich griff zu einem kleinen Spachtel und erzielte damit eine interessante Struktur. Aber irgendwie wirkte das Bild nicht so, wie ich es für mein Büro haben wollte. Ich begann mit mir zu hadern. "Hast mal wieder nicht rechtzeitig aufgehört, wie willst du diese Leinwand jetzt noch retten." Zudem hatte ich kürzlich ein Zitat von einem Maler gehört, "man könne ein Bild auch totmalen". Ich griff nach Wachsstiften. Damit hatte ich bereits in einigen Bildern interessante Akzente setzen können. Ich verteilte auch diesmal kleinere Akzente über die Malfläche. Dann endlich ließ ich das Bild ein paar Tage in Ruhe.

Sich lösen vom Prozess

[caption id="attachment_575" align="alignright" width="312" caption="Der Malprozess hinterlässt seine Spuren im Bild."]Love what you do[/caption] Aber ich war nicht zufrieden. Ich begann schließlich, alles zu übermalen, ohne Respekt für das, was ich bisher gemalt hatte. Dann wischte ich viel von der Farbe einfach wieder weg und ließ die Leinwand in der Sonne trocknen. Ich mochte das Bild nicht mehr. Missmutig spachtelte ich erneut Farbe drüber, diesmal Gelb. Irgendwann ergab ich mich - mehr oder weniger - schon bevor die Farben trockneten. Ich erkannte, dass ich nicht mit Liebe bei der Sache war. Zuletzt ritzte ich mit dem Spachtel in die noch feuchte Farbe die Zeilen "love what you do - do what you love" in das Gelb. Ich schrieb es in einem fort über die ganze Leinwand und lächelte. Das Bild sieht nicht so aus wie geplant. Dennoch mag ich es jetzt. Es hat Struktur. Und ich weiß, was alles drin steckt. Soll ich es nun ins Büro hängen?. Für mich ist es ein mahnendes Bild. Das erste Bürobild ging mir leicht von der Hand, dieses sollte daran anknüpfen, aber mit Druck ging plötzlich gar nichts mehr. Mein Bild erinnert mich nun daran, dass ich mit Liebe und Gelassenheit am besten arbeite. Wenn ich ohne Liebe an einem Bild arbeite, werde ich nie zufrieden sein mit meiner Arbeit. Dann wird es immer ein Kampf sein, Farbschicht um Farbschicht.

Wertschätzung für mich und mein Tun

Love what you do - führt zu einer neuen Einstellung. Wer selbst wertschätzt, was er tut, gibt sich auch selbst Wertschätzung und Liebe - mit jeder Aktion. Vielleicht fängt es damit an, wie ich meine Tätigkeiten bezeichne: Lieblingsbeschäftigung, Hobby, Freizeit, Arbeit, Pflicht, Muss, Schinderei, Last. Vielleicht läuft es darauf hinaus: Ist es für mich Muße oder Müssen? Und wie sehe ich mich, inmitten meines Tuns? Wenn ich mich als "meines Glückes Schmied" sehe, dann achte und liebe ich auch das, was ich tue. Anders hingegen, wenn der Gedanke überwiegt, immer nur Pflichten zu erfüllen, die mir von anderen auferlegt werden. Mein Bild in seinem sonnigen Gelb und die eingeritzten Worten erinnern mich daran,  mit Liebe an eine Sache heranzugehen, auch wenn diese Arbeit zu scheitern droht. Ich hänge es mir vielleicht doch ins Büro.