Ob mich was nervt, oder ob ich mich nicht nerven lasse - das ist reine Einstellungssache. Die Einstellung ist meist über Jahre trainiert, dazu ein paar Beispiele:
  • das Erschrecken über eine Spinne, die sich plötzlich in meiner Nähe abseilt,
  • oder sich darüber ärgern, dass man vergessen hat, Butter fürs Frühstück einzukaufen
  • oder der nicht gemähte Rasen in Nachbars Garten
  • oder die Musik der Anderen, die als zu laut empfunden wird
  • oder in Wut geraten, wenn der Partner ein falsches Wort zur falschen Zeit sagt
  • und sicher fällt Ihnen auch ein passendes Beispiel ein
So richtig bewusst wird einem das, wenn man sich selbst während des Ärgerns, während des Wutreflexes oder während der ängstlichen Reaktion versucht zu beobachten. Stellen Sie sich mal neben sich ;-) , und stellen Sie sich die Frage,  wo im Körper steckt die Emotion? Ist es das wert? Oder ist es doch mal wieder eine Mücke, die zu einem Elefanten gemacht wird? Ein kleiner Animationsfilm von Hanjin Song auf Youtube zeigt eine gute Methode, mit solchen kleinen Mücken umzugehen. Viel Spaß mit der Macht der Gedanken! [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=oEjg-KI7r9A]
Ich habe heute einen dieser Kettenbriefe erhalten - diesmal ging es um ein Gebet der Heiligen Teresa, das beim Wünschen helfen soll. Ich bin keine Freundin von Kettenbriefen - finde dieses Gebet aber sehr schön und teile und verbreite es heute einfach auf diese Weise:
Möge heute überall Frieden sein. Mögest Du Gott vertrauen, dass Du genau dort bist, wo Du vorgesehen bist zu sein. Mögest Du Dir der unendlichen Möglichkeiten gewahr sein, die durch den Glauben geboren werden. Mögest Du jener Geschenke bedenken, die Du erhalten hast und die Liebe weiterleiten, die Dir gegeben wurde. Mögest Du in Zufriedenheit wissen, dass Du ein Kind Gottes bist.
Es sind einfache Weisheiten, einfache Gewissheiten, die - wie ich finde - einfach entspannend wirken. Ganz unabhängig davon, ob du an einen Gott glaubst oder nicht. Schön fand ich hierzu den Beitrag zu diesem Gebet bei Volker Hepp. Interessant zur Vertiefung ist auch die Webseite Zeitzubeten.org. Beten ist für mich ähnlich wie Meditation - der Unterschied ist allerdings, dass ich in der Meditation versuche, still zu werden und nichts zu erwarten, einfach das annehmen, was ist. Also keine Wünsche mit der Meditation verbinden, sondern einfach die Stille praktizieren und den Atem beobachten. Im Beten ist für mich ein Dialog enthalten und oft auch ein Ziel. Vielleicht muss man erst ruhig und still werden, um in den Dialog mit sich selbst treten zu können. Auf jeden Fall kann beides zur Mitte führen. Wünsche euch, dass es gelingt.
[caption id="attachment_393" align="alignleft" width="120" caption="Das innere Lächeln"]Inneres Lächeln[/caption] Ich definiere hier Wellness als etwas, dass zum Wohlbefinden beiträgt. Bei den folgenden Web-Adressen und Videos habe ich entweder durch das Anhören der Musik oder durch Anschauen von Bildern ein entspannendes Erlebnis, oder ich finde entsprechende Übungen, die mich ins Wohlbefinden leiten. Viel Spaß beim Entdecken...

Akasha Project

Ich zitiere die Urheber lieber, bevor ich versuche, das zu beschreiben, was sie machen: „ Die Akasha Project Performance ist - unabhängig von der musikalischen Stilistik - ein frequenzielles Synchronisationsritual mit modaler, elektronischer Obertonmusik.“ Wie kann man das übersetzen und was ist daran Wellness? Der geneigte und entspannte Zuhörer gelangt in Einklang mit diesen Schwingungen. Im aktuellen Werk hat das Akasha Project unter dem Motto: „Meditationen mit den Klängen des Wasserstoffs können einen Eindruck darüber vermitteln, was die Welt in ihrem Innersten zusammen hält“ den Klang der Wasserstoffatome in Schwingungen übersetzt. Neben dem obigen Link gibt auch ihr AUM Youtube-Video einen schönen Meditationshintergrund .

Sevillanas Universum

ist für mich ein Schatz an mutmachenden Gedanken, Zitaten und Bilderwelten. Sevillanas Universum lädt ein zum Loslassen, Träumen, Nachdenken. Die Webseite ist unterteilt in „Welten“, wer z. B. auf „himmlische Welt“ klickt, findet Fotografien vom Spiel der Wolken oder wie es Sevillana bezeichnet, Himmelslandschaften. Daneben gibt es Augenblickswelten mit berührenden Fotografien, Wortwelten mit ihren eigenen Gedichten oder die beliebte „weise Welt“ mit einer umfangreichen Zitatesammlung. Abgerundet wird die schön gestaltete Webseite mit einem kostenlosen E-Card-Service.

Quantum K

Quantenenergie im Internet? Alles ohne Gewähr: Andrew Kemp bietet auf seiner Homepage eine kostenlose ‚Quantum K’-Erfahrung an, sie dauert etwa 22 Minuten. Ich habe es ausprobiert, und konnte mich dabei zumindest entspannen. Von Heilerfahrung würde ich allerdings noch nicht sprechen. Die Begleitmusik kommt zum Teil schwer dramatisch daher und wechselt dann wieder in andere eingängigere Stile. Es ist auch Oberton-Musik zu hören. Wer will kann sich dazu online durch Andrews Buch arbeiten, um die zugrunde liegende Idee zu verstehen.

Yoga

Yoga Vidya zählt sicherlich zu den bekanntesten Anbietern rund um Yoga, insbesondere im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Auf dieser Webseite lande ich immer wieder bei Themen rund um Atem- und Entspannungsübungen, Meditation oder auch Ayurveda. Im Prinzip ist es bei Yoga, aber auch beim Qigong oder bei der Meditation so, dass es letztlich aufs Tun ankommt. Ich finde deshalb jede Seite gut, die Hemmschwellen abbaut. So kommen Besucher auf den Geschmack. Eine Webseite ersetzt sicherlich keinen Lehrer, der in einem Kurs korrigierend einwirken kann. Aber wer schon einmal einen Kurs mitgemacht hat, findet hier viele weitere Impulse. Wer will kann sich hier auch in die Community einklinken und mit anderen Menschen austauschen. In diesem Sinne möchte ich auch das unabhängige Angebot von Yoga Welten empfehlen, das ebenfalls unkompliziert viele Übungen beschreibt und zum Mitmachen animiert.

Qigong-Übungen

Neben den Übungen, die ich in meinem Blog vorstelle, gebe ich Ihnen gerne Tipps zu anderen interessanten Seiten. So bin ich kürzlich auf die österreichische Fitness-Online gestoßen, wo die Acht-Brokate-Übung mit anschaulichen Zeichnungen beschrieben ist. Natürlich möchte ich auf die Fundgrube Youtube hinweisen – es gibt unzählige Qigong-Videos: Hier nur einige, die mir besonders gut gefallen haben und die zum Mitmachen animieren:
Das heutige Thema bei Webmasterfriday "Was hörst du für Musik beim Bloggen?" erinnert mich zunächst an viele Diskussionen von früher: Hörst du bei den Hausaufgaben Musik - oder besser nicht? Später beim Studium auch, da gibts ja manche Grabenkämpfe, ob man nun mit Musik besser oder schlechter lernen kann. Aber  es ist nicht ganz abwegig, die Frage mit Bezug zum Bloggen zu stellen. Ist Musik beim Schreiben inspirierend? Lenkt es zu sehr ab, stört es gar? Mit Musik gegen Stumpfsinn Für mich gibt es dabei mehrere Aspekte. Bei allen Aufgaben, die mir eher stumpfsinnig vorkommen, also beim Briefe Eintüten, Listen Schreiben, Abschreiben, aber auch beim Bügeln, Putzen und Ausdauersport  darf gerne Musik laufen. Plane ich eine große Menge dieser bei uns intern auch "estúpido" (spanisch für dumm) genannten Arbeiten , dann bereite ich diese Sessions tatsächlich vor und suche mir auch entsprechende Musik aus. Ich erledige Estúpido-Arbeit gerne bei rhythmischen Klängen, Tanzmusik, Salsa, oder auch bei guten Songs zum Mitsingen. So werden langweilige Arbeiten erträglicher, Ohren und Seele genießen die Musik und der Kopf bekommt auch Abwechslung. Das könnte dann eine gute Vorbereitung fürs Bloggen sein. Das Schreiben selbst ist für mich allerdings kein Stumpfsinn, daher brauche ich die Musik nicht. Schreiben im Flow Beim Schreiben bin ich immer sehr konzentriert - im besten Falle "im Flow". Da nehme ich Musik gar nicht mehr richtig wahr, sie läuft allenfalls als Hintergrundgeräusch (meist aus dem Radio meines Freundes). Ich würde es nicht mal bemerken, würde er die Musik irgendwann abschalten! Das heißt also, beim Bloggen kann Musik laufen oder auch nicht. Ich kümmere mich nicht darum, ob und welche Musik läuft. Ein anderer Fall wäre es, wenn ich gezielt über ein bestimmtes Musikstück schreiben würde (so wie neulich über das Breitenbach Video oder über Klangheilung). Dann höre ich mir das entsprechende Video (vermutlich auf Youtube) immer wieder an, auch während des Schreibens, und meine Empfindungen fließen so direkt in den Text mit ein. Ich bin der Meinung, dass auf diese Weise im Text tatsächlich etwas mehr mitschwingt als die bloßen Worte - die eigene Faszination wird möglicherweise besser vermittelt. Wenn Sie sich ebenfalls in dieser Woche am Webmaster-Friday beteiligen möchte, verlinken können Sie hier mehr über die Fragestellung  "Musik beim Bloggen" finden: http://www.webmasterfriday.de/blog/was-hoerst-du-fuer-musik-beim-bloggen
Feuersteine am Strand aufgelesen und aufgestapeltEine Freundin erklärte mir einmal eine einfache Meditationsübung. Dazu sitzen Sie ruhig da und zählen innerlich langsam mit jeder Ein- oder Ausatmung von 1 bis 10, dann fangen Sie wieder von vorn an. Einatmen, 1/Ausatmen, Einatmen, 2/Ausatmen, Einatmen, 3/Ausatmen... Für mich funktioniert es am besten, wenn ich bei der Ausatmung mitzähle. Ich merke, wie ich dabei richtig loslasse, wie alle Anspannung von mir abfällt. Das ist jetzt meine persönliche Zehn-Meditation geworden, weil es mir hilft, den Kopf frei zu bekommen und einen Moment der Bewusstheit zu erleben. Natürlich schweifen die Gedanken immer mal wieder ab. Das Zählen kommt einem sinnfrei vor und langweilig. Das ist auch in Ordnung... Wenn Sie beim Meditieren merken, dass Sie an etwas bestimmtes Denken, dann nehmen Sie es einfach zur Kenntnis und fangen wieder von vorn an, von 1 bis 10 zu zählen. Bewerten Sie es nicht. Der Hintergrund ist, dass Sie ihren Geist im Alltag ständig mit allen möglichen und unmöglichen Informationen füttern, über  Computer, Fernsehen, Nachdenken, Überlegungen, Gefühle, Wertungen und Urteile. Vieles davon passiert, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Meditationsübungen steuern dieser Entwicklung entgegen, indem sie die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt lenken. Ich atme jetzt, ich zähle jetzt. Der Gedankenfluss ebbt ab. Ich empfinde die Wirkung als entspannend, weil sie mein Weltbild über das, was wichtig oder unwichtig ist, gerade rückt. Außerdem macht sie mir meine eigene Befindlichkeit deutlich. Vielleicht kommen Sie auf den Geschmack und probieren weitere Meditationstechniken aus? Informationen zu der Zenmeditation gibt es detailliert und fundiert bei  www.zenmeditation.de und natürlich auch bei Wikipedia.