Gastbeiträge vom Netzwerk: Die Blogwichtelaktion

Texttreff-BlogwichtelaktionSeit Anfang Dezember und noch bis 24. Dezember 2012 läuft im Texttreff, dem Netzwerk wortstarker Frauen, die Blogwichtelaktion. Dabei schreiben sich die Teilnehmerinnen gegenseitig Gastbeiträge für ihre Blogs. Ich nehme dieses Jahr zum ersten Mal teil*. Das Ganze funktioniert wie beim adventlichen Wichteln: Die Teilnehmerinnen und Blogs werden ausgelost, dann einigen sich Blogbetreiberin und Schreiberin auf Thema, Tonalität und Länge des Beitrags und natürlich das Veröffentlichungsdatum. Und schon gibt es viele neue Blogbeiträge aus dem Netzwerk.

Viele Vorteile für Blogbetreiberinnen, Texterinnen und ihr Netzwerk:

  • Neue Blickwinkel: Das eigene Blogthema wird durch die Gastbeiträge mal in einem anderen Blickwinkel und Zusammenhang betrachtet.
  • Know-How: Gäste können außerdem ein Spezialwissen einbringen, das die Themen der Blogbetreiberin ergänzt.
  • Eine Prise Salz: Die Gastautorinnen bringen natürlich ihren persönlichen Schreib-Stil mit, was immer eine Bereicherung und "Würze" für den eigenen Blog darstellt.
  • Kennenlernen: Die zeitlich begrenzte Aktion ist eine praktische Gelegenheit, um mit Netzwerk-Teilnehmerinnen direkt in Kontakt zu treten.
  • Öffentlichkeit: Die Blogwichtelaktion wird im Netzwerk verlinkt und kann darüber hinaus über die Blogs und weitere soziale Medien veröffentlicht werden. Die Leser der verschiedenen Blogs lernen auf diese Weise auch andere Blogs kennen, die für sie interessant sein können. Und Blogbetreiberinnen sprechen damit vielleicht neue Leser an. Nicht zuletzt erhält auch das Netzwerk durch die verschiedenen Links immer wieder neu Aufmerksamkeit.

Was für eine Bandbreite an Themen die vielfältigen Gastbeiträge abdecken, zeigen bereits die ersten Blogwichtel-Beiträge der diesjährigen Aktion. Ich empfehle Interessenten, bis 24. Dezember öfter mal den Texttreff-Blog aufzusuchen, um dort die Links zu den neuesten Beiträgen zu finden.

 

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*Meinen ersten Beitrag, ein Brief an meine Romanhelden, schrieb ich am Nikolaustag für das Bodenlosz-Archiv. In meinem zweiten Beitrag mache ich mir im Traduteca-Übersetzer-Blog Gedanken über den Babelfisch.

Hallo Orell und Miranda,

na, wie geht’ s? Lange nicht gesehen, ich weiß. Es ist jetzt über ein Jahr her, dass ich euch versprochen habe, eure Geschichte zu Ende zu erzählen. Wie ihr wisst, konnte ich einfach nicht weitermachen, damals im November 2011. Ihr habt es mir aber auch nicht gerade leicht gemacht. Mitten im NaNoWriMo habt ihr mich verlassen. Nach 16.000 Wörtern musste ich aufhören. Was war das, ein gemeinsamer Streik der Romanfiguren? Oder meine eigene Schreibblockade? ... Bitte weiterlesen im Bodenlosz-Archiv.

Im Rahmen der Blogwichtel-Akton im Texttreff habe ich heute meinen ersten Text bei Katharina Pollner aka Nina Bodenlosz in ihrem Bodenlosz-Archiv veröffentlicht. Mein Gastbeitrag ist ein Brief, und der Hintergrund ist der, dass ich den NaNoWriMo 2011 nach ca 16.000 Wörtern abgebrochen und meinen angefangenen Roman lange Zeit nicht mehr angeschaut hatte. Jetzt, nach über einem Jahr, schreibe ich an meine Helden und gehe die Schreibblockade an.

Was ist das Blogwichteln?

Seit einigen Jahren veranstaltet der Texttreff, das Netzwerk wortstarker Frauen, regelmäßig vor Weihnachten das sogenannte Blogwichteln. Bloggerinnen schreiben dabei Gastbeiträge für andere Bloggerinnen. So entstehen nicht nur viele interessante Texte, sondern auch eine Menge neuer Kontakte im Netzwerk und natürlich viele Links. Auch auf hier auf BunteSegel.de und  TextundSchreiben.de erwarte ich in den nächsten Tagen spannende Gastbeiträge. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Vor einem Jahr habe ich am NaNoWriMo teilgenommen, und das blieb lange mein letzter Beitrag für diesen Blog. Was ist geschehen?

  1. Ich habe den NaNoWriMo nach ca 16.000 Wörtern abgebrochen und den angefangenen Roman lange Zeit gar nicht angeschaut - sagen wir: ein Jahr.
  2. Ich habe gleichzeitig aufgehört für diesen Blog zu schreiben, hab mich mehr auf meine Selbstständigkeit als Texterin konzentriert. Ich hatte außerdem das Gefühl, das dieser Blog keinen Zusammenhang hatte - und aus irgendeinem Grunde mochte ich meine Schreibstimme hier nicht mehr.

Nun fange ich neu an, einige meiner Projekte für 2012 - oder 'my new year resolutions' wie Adrian Mole sagen würde:

  • 2012 stelle ich meinen Roman fertig und veröffentliche ihn, ob auf eigene Faust  per E-Book, als sogenannte "Indieautorin" oder mit Verlag.
  • Meine Bloggerei verteile ich auf zwei Webseiten: Beiträge zu Text und Schreiben veröffentliche ich unter meiner Texter-Homepage: http://www.textundschreiben.de/blog - und für alles andere habe ich ein neues Oberthema gefunden: Vielseitigkeit leben und gestalten, Chancen und Potenziale nutzen - darüber schreibe ich künftig unter http://www.buntesegel.de.

Das Blog-Logo zeigt bunte Segel auf blauen Wellen - daneben der Schriftzug Bunte Segel

  • Gruppli's Blog lasse ich bestehen, werde es aber nur sporadisch pflegen. Ich lade euch herzlich ein, meine beiden anderen Blogs zu besuchen, Beiträge zu lesen, Kommentare zu verfassen.

Die Anfänge sind bereits gemacht: Nach über einem Jahr überarbeite ich endlich den NaNoWriMo-Roman - und ich stelle fest, es tut gut, die eigenen Texte so zu lesen, als wären sie ganz neu. Und meinen Roman-Figuren habe ich schon mal einen Motivationsbrief geschrieben und als Gastbeitrag im Bodenlosz-Archiv veröffentlicht. Das ist im Übrigen Teil der Blogwichtelaktion des Texttreffs. Texttreff-Blogwichteln-Logo Für mehr Infos zum Texttreff-Blogwichteln und zu den weiteren Gastbeiträgen bitte das Logo anklicken.   So, nun freu ich mich auf 2012 - vielleicht lesen wir uns bald? Livia  aka gruppli

Aufgeschlagenes Buch Ich lasse mich immer wieder von Artikeln im Blog von Sven Huff (www.fortvinci.de) inspirieren. Und so hatte ich das Glück, vom Autor ein Vorab-Exemplar des Buchs als 127-Seitiges PDF zu bekommen: Sven Huff "Ninjatechniken für Autodidakten, Studenten und Lifelong Learner. Motivations-, Organisations- und Lernmethoden für alle, die besser, schneller und nachhaltiger lernen wollen." Ich finde das Thema Lern- und Gedächtnistechniken sehr interessant und gerade auch für Vielseitige und Leute, die viel vorhaben. Auf meiner Texter-Homepage sowie auf Amazon habe ich zu dem E-Book eine ausführliche Rezension veröffentlicht. Das E-Book stellt unter anderem 27 Lern- und Merktechniken und zusätzlich 50 Konzentrationsübungen vor.  
Seit meiner Kindheit male und zeichne ich, und heute zählt auch das kreative Gestalten mit Papier zu meinen Hobbys - neben dem Singen, Lesen, Qigong, Meditation, Ehrenamt...  Und so packt es mich manchmal, dann fang ich an Papiere zu reißen und irgendeinen Gegenstand (zuletzt Stühle) zu kaschieren. Oder ich melde mich mal wieder zu einem Malereiworkshop an oder zum Aktzeichnen. Und dann kommt erstmal etwas, was ihr vielleicht auch kennt: Zusammensuchen der wichtigsten Werkzeuge und Materialien. Oder Neukauf. In meiner Wohnung stehen und hängen Leinwände, gibt es Boxen und Kisten mit großen und kleinen Farbbehältern, Tuben, eine Tasche mit Papieren, Kleister, natürlich habe ich auch eine Box mit Buntstiften, Aquarellfarben, Pastellkreiden, Filzstifte, Pinsel, Spachtel...  Sogar Knetmasse gibt es in einem Regal. Und einige Skizzen- und Zeichenblöcke sowie diverse Papierrollen lagern nebenan in der Kommode. Die Staffelei habe ich aus Platzgründen schon länger in den Keller verbannt. Was die Hobbys angeht, versuche ich mich als Genie, welches das kreative Chaos beherrscht.

Welches Genie beherrscht sein Chaos?

Kiste mit Farben, Paletten, Pinsel auf einem Tisch, daneben ein StuhlNun, mir zumindest gelingt es nicht immer. Natürlich habe ich eine grobe Sortierung: Hier die Werkzeuge, dort die Kleber, hier die Acrylfarben, dort die Buntstifte und Kreiden. Doch wenn mich der Rappel packt und ich spontan malen will, steht immer erst einmal eine große Vorbereitung an. Platz schaffen am Esstisch, der leider auch oft genug nicht einfach frei ist, dann heraussuchen, was ich für die aktuelle kreative Arbeit brauche, hinsetzen, anfangen... und dann feststellen, dass ein Teil der Farben eingetrocknet ist. Und mit sich ins Gericht gehen: "Wie lange hast du eigentlich nicht mehr gemalt?" Dass das keine ideale Voraussetzung für Kreativität ist, liegt buchstäblich auf der Hand. Man kommt sich vor wie Großmütter, die es früher vermochten, aus Essensresten ein wunderbares Gericht zu kochen. Natürlich bringst du auch im Chaos etwas zu Papier, denn du hast ja den kreativen Drang. Aber schöner wär's natürlich, du könntest wirklich genau das umsetzen, was du dir vorgenommen hast. Wenn dir wirklich die Farbe zur Verfügung steht, die du dir vorstellst - und nicht die, die eben zufällig nicht eingetrocknet ist. Bisher habe ich mit Behelfslösungen gearbeitet und vielleicht statt Tempera- eine Aquarellfarbe oder Acrylfarbe eingesetzt. Ich möchte jetzt ein besseres Selbstmanagement haben. Es muss ja nicht gleich das Total Productive Management oder das Hobby-Künstler-Kaizen sein - aber irgendein praktisches System für Hobbykünstler mit beengten Raumverhältnissen muss es doch geben. Ich schätze, es geht nicht über Nacht. Wer hilfreiche Tipps anbieten möchte, ist herzlich willkommen. Vielseitige Menschen können mit System sicher viel mehr erreichen - und einiges an Zeit und Nerven sparen!