Die Tricks der Bestseller-Autoren nutzen
Wer gerne schreibt, liest gerne auch die Schreibtipps anderer Autoren. Die einzige Gefahr dabei ist, dass man nur noch Schreibratgeber liest, statt zu schreiben – Stichwort Schreib-Blockade. Da lob ich mir Schreibratgeber, die mich direkt ansprechen und zur Aktion auffordern. Impulse aller Art sind willkommen, um die eigene Schreiblust zu entfachen und natürlich auch die Qualität zu verbessern. Genau so macht das Stephan Waldscheidt in „Schneller Bestseller – Bessere! Romane! Schreiben! 3“, das er im Januar 2013 als Kindle-E-Book auf Amazon veröffentlicht hat – und das ich rezensieren durfte: Hier geht's zu meiner Rezension auf www.textundschreiben.de
Die Tricks der Bestseller-Autoren nutzen
Wer gerne schreibt, liest gerne auch die Schreibtipps anderer Autoren. Die einzige Gefahr dabei ist, dass man nur noch Schreibratgeber liest, statt zu schreiben – Stichwort Schreib-Blockade.
Da lob ich mir Schreibratgeber, die mich direkt ansprechen und zur Aktion auffordern. Impulse aller Art sind willkommen, um die eigene Schreiblust zu entfachen und natürlich auch die Qualität zu verbessern. Genau so macht das Stephan Waldscheidt in „Schneller Bestseller – Bessere! Romane! Schreiben! 3“, das er im Januar 2013 als Kindle-E-Book auf Amazon veröffentlicht hat – und das ich rezensieren darf.
Ich habe es im vorigen Beitrag schon angedeutet: Dieses Jahr setze ich mir einerseits konkrete Ziele, um produktiver zu werden und Dinge abzuschließen, die ich vorhabe. Ich setze mir aber auch ein Jahresthema, das meine Aktivitäten in diesem Jahr begleiten soll.
Ohne lange zu überlegen, bin ich auf das Thema "Commitment" gekommen. Commitment ist englisch, es umfasst die Begriffe Einsatz, Engagement, Bekenntnis, Festlegung, Verpflichtung - auch im Sinne der Selbstverpflichtung - und Hingabe. In der Regel bin ich ja schon ziemlich engagiert und zeige immer meinen Einsatz, wenn ich einen Auftrag habe. Allerdings sind das dann Aufgaben, die andere mir stellen. Wenn es dagegen um meine persönlichen Ziele geht, lässt meine Selbst-Verpflichtung leider zu wünschen übrig. Es geht wahrscheinlich vielen so, dass sie eher etwas für andere tun als für sich selbst. Von daher passt der Begriff für meine Zwecke gut.
Was ich damit erreichen will:
Commitment klingt für mich auch nicht so starr nach "jetzt mach mal und halt dich dran", sondern es beinhaltet die persönliche Einstellung, die Hingabe, mit der ich mich meinen Zielen und Aufgaben widme. Und das alles kann ich mit diesem einen Wort eben ausdrücken: vom Bekenntnis über die Selbstverpflichtung zur Hingabe. Mit Commitment als Grundhaltung will ich in diesem Jahr meine eigenen bunten Segel weiterbringen. Konkret und in ungeordneter Reihenfolge heißt das für mich unter anderem:
- einen Roman Step by Step entwickeln (im ersten Halbjahr)
- regelmäßig Blogbeiträge verfassen (ganzjährig!)
- wieder mehr zeichnen, malen und illustrieren
- Beziehungen pflegen
- Körper, Geist und Seele fit halten
Ich poste mir einen Notizzettel mit diesem Wort an meine Wand - und am besten noch meine Grafik aus diesem Blogbeitrag dazu. Im Laufe des Jahres werde ich immer wieder darüber schreiben, inwieweit mich mein Jahresthema unterstützt. Und ihr? Mit welchem Jahresmotto oder Leitmotiv geht ihr durch das neue Jahr? Oder wie bringt ihr euch dazu, für euch selbst mit Hingabe aktiv zu werden? Ich freue mich, wenn Ihr eure Ideen mit den Lesern teilt.
[caption id="attachment_313" align="alignleft" width="300"] Ziele setzen für 2013 - aber wie und welche?[/caption] Das neue Jahr ist schon 9 Tage alt - wir befinden uns in der ersten wirklichen Arbeitswoche - und ja, ich setze mir Ziele für 2013. Ich habe festgestellt, dass ich nach einer Phase des 'mal sehen, was wird' nun wieder mehr Planung und Selbstmanagement benötige. In meinem vorigen Beitrag über eine Art Jahresbilanz habe ich ja schon angedeutet, dass ich manchmal das Gefühl habe, die Zeit verrinnt. Und das, was ich beruflich und privat mache, wenn ich schreibe oder denke, ist eben nicht immer etwas Vorzeigbares, etwas, das man anfassen kann. Nein, gute Vorsätze reichen dieses Jahr nicht, ich brauche echte, umsetzbare Ziele.
Wenn gute Vorsätze nicht reichen
Zum Beispiel werde ich meine Romanidee (aus dem Nanowrimo) endlich überarbeiten und einen neuen Entwurf schreiben. Ich habe schon damit angefangen und arbeite mich durch das Schneeflockenprinzip von Randy Ingermanson. Ich setze mir das Ziel, dieses Vorhaben im ersten Halbjahr umzusetzen. Ein weiteres persönliches Ziel ist, dass ich an 100 Tagen im ersten Halbjahr nach 18 Uhr nichts mehr essen werde - ich werde schaun, ob es mir damit besser geht und ich damit vielleicht auch ein oder zwei überflüssige Kilos loswerde und in manche Hosen besser passe. Diese Vorhaben umzusetzen sind mir Anreiz genug. Andere mögen sich mit zusätzlichen Belohnungen motivieren. Der Trick bei Zielen ist, sich eine feste Größe zugrunde zu legen wie "im ersten Halbjahr" oder "100 Tage". Das klingt für mich jedenfalls erreichbar und führt dazu, die Zeit effektiver einzuteilen. Auch Etappenziele sind denkbar, Meilensteine wären z.B. die Vorarbeiten der Schneeflocke (siehe oben) abzuschließen, oder ein erstes Fazit nach einem Monat, nach der Halbzeit. Natürlich habe ich auch vor, dieses Jahr regelmäßig Blogbeiträge zu verfassen oder regelmäßiger Sport zu treiben, aber ich weiß, dass hier eine Vorgabe wie "jede Woche" oder "dreimal im Monat" ein zu starres Korsett für mich wären. Die richtige Mischung aus konkreten Zielen und etwas freieren Vorsätzen ist vielleicht genau das Richtige. Aber wer weiß?
Das Jahresthema als Alternative zu Zielen
Emily Wapnik hat auf Puttylike einen Beitrag zum (Anti-)Zielsetzen geschrieben. Tenor: die Ziele, die sie sich in vergangenen Jahren gesetzt hatte, erreichte sie zwar meistens. Also ist die Methode, sich spezifische Ziele zu setzen, für sie wirksam gewesen. Gleichzeitig habe sie aber weniger Zeit für freie 'zwecklose' Aktivitäten gehabt. Und wir wissen, dass unsere Kreativität eben auch vom freien Spiel lebt. Emily hat für sich daher eine interessante Alternative zur disziplinierten Zielvorgabe und -umsetzung gefunden. Sie wählt sich ein übergreifendes Jahresthema wie 'embodiment' (deutsch: Verkörperung, Gestaltung, Inbegriff) und leitet daraus z.B. ab, weniger Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen und stattdessen mehr raus in die wirkliche Welt zu gehen, Vorträge und Workshops zu halten oder auch einfach zu Wandern. Hier findet ihr Emilys Puttylike-Blogbeitrag "The infamous (Anti) Goal-Setting post of 2013. Ich finde diese Idee interessant, es passt auch zu ihrem Ansatz, dass Vielseitige für sich ihr ureigenes übergreifendes Thema finden. Wir können damit die vielen losen Fäden unserer verschiedenen Begabungen und Interessen zusammenbringen, und alles ergibt dann einen Sinn. Ich mag das. Für 2013 wünsche ich euch spannende Ziele und Themen, aber auch Spielwiesen und Zeit zum kreativen Herumspinnen. Und wenn ihr mögt, schreibt mir eure Tipps und Ideen für eine kreative Jahresplanung. Vielen Dank schonmal. Eure Livia
Ein wiederkehrendes Thema in den sozialen Netzwerken ist die Frage, was einen Blog attraktiv macht. Gefühlt jeder zweite oder dritte Twitterbeitrag stellt die Frage, wie sich "Traffic" generieren lässt, also möglichst viele Zugriffe auf die Webseite. Oder wie der Blog gewinnbringend zu nutzen wäre. Wie werden Leser zu Kunden?
Darauf gibt es keine einfachen Antworten. Ich bin mir nicht mal sicher, ob die Traffic-Frage am Beginn eines Social-Media-Engagements stehen sollte. Die besten Blogs sind vor allem deshalb erfolgreich, weil sie die folgenden Aspekte beherzigen.
5 Kennzeichen
- Die Autoren zeigen ein glaubwürdiges Interesse an ihrem Thema.
- Sie vermitteln eine Haltung bzw. Meinung und zeigen ihre Persönlichkeit.
- Es gibt regelmäßig neue Beiträge, ob kurz oder lang spielt dabei keine Rolle.
- Es geht primär darum, nützlichen Inhalt mit den Lesern zu teilen und darüber einen Dialog anzustoßen. Die Blogbeiträge sind kostenlos, Kommentare werden zugelassen und vom Autor gelesen bzw. moderiert.
- Werbung für eigene Produkte und Dienstleistungen kommt vor, ist aber nicht der Hauptbestandteil.
Wie das geht, kann man sich bei erfolgreichen Blogger/innen abschauen. Hier drei Beispiele:
Der bloggende Handwerker
Sehr erfolgreich bloggt der Malermeister Werner Deck auf malerdeck über seinen Unternehmensalltag und bindet dabei Social-Media-Kanäle wie Twitter, Facebook und Google+ ein. Laut eigner Aussage mit über 138.000 Besuchern monatlich. Er berichtet dabei über Erlebnisse mit dem Kundenservice anderer Firmen oder auch die Kommunikation mit Behörden, und natürlich geht es auch über Fragen der Innenraum- und Wandgestaltung und das, was ihn und seine Mitarbeiter motiviert - z.B. Dankesschreiben seiner Kunden. Die Geschichten und Bilder bringen viel Persönlichkeit rüber und unterstreichen das Berufsethos des Handwerkers.
Die Bloggerin und Buchautorin
Annette Schwindt bloggt unter schwindt-pr über ihre Themen Kommunikation und Social Media. Bei den Virato Blog Charts platzierte sie sich damit 2012 unter die Top 50 Blogs. Warum ihr das Thema und seine Vermittlung an die Leser so wichtig ist, darüber schreibt sie ganz offen: Sie könne aus gesundheitlichen Gründen nicht reisen und nutze daher besonders die digitalen Kommunikationswege. Lesern vermittelt sie im Blog und über Twitter, Facebook, Google+ handfestes Praxiswissen zur Positionierung im Web und Vernetzung per Social Media. Sie ist insbesondere Expertin in Sachen Facebook und hat dazu sowie zu Google+ Handbücher veröffentlicht. Zu ihrem Angebot zählen auch Vorträge, für die sie selbstverständlich Online-Tools nutzt. Blogleser können sich zudem über kostenlose Downloads freuen, in denen einzelne Themen und Anleitungen komprimiert nachzulesen sind.
Der bloggende Coach und Psychotherapeut
Wer einsteigt bei Twitter & Co. stößt irgendwann auf Roland Kopp-Wichmann. In seinem Blog "Der Persönlichkeits-Blog" bringt der Autor in derzeit über 500 Artikeln sein Fachwissen über psychologische Themen an die Leser, veröffentlicht Rezensionen, Interviews und auch Übersetzungen interessanter englischsprachiger Artikel. Die Plattform ist außerdem mit weiteren Kanälen vernetzt: Video-Interviews z.B. über Youtube, Podcasts über einen anderen Dienstleister. Kopp-Wichmanns Persönlichkeit kommt dabei nicht nur in seiner 'Über mich'-Seite zum Ausdruck, sondern in jedem Text und jeder Antwort zu Blog-Kommentaren. Das Blog liest sich wie ein Magazin, vernetzt die zusammengehörenden Themen. Und Hinweise zu seinen Angeboten als Therapeut sowie zu seinen Workshops und Buchveröffentlichungen gibt es natürlich auch.
Dies sind nur drei Beispiele, wie erfolgreiche Blogs aussehen können. Und sie sind nicht von heute auf morgen entstanden. Naturgemäß ist die konstante Bloggerei vor allem für diejenigen umsetzbar, die sich sowieso gerne mit ihrem Thema befassen. Auch diese Autoren haben über die Jahre konstant an ihren Themen gearbeitet. Und damit an ihrer Positionierung, man könnte auch sagen Reputation. Das wiederum macht sie zu einer Konstanten für ihre Leser/-innen, ihr Netzwerk und ihre Kunden.
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